Knopf am Bestimmungsort

Nachdem ich im letzten Beitrag ja ein paar selbst geschnitzte Knöpfe für eine Tasche vorgestellt hatte, hier nun dieselben Knöpfe an der erwähnten Tasche befestigt – die meines Wissens mittlerweile sogar noch etwas verziert wurde

Ich hoffe doch, die TG-Lehrerin wird sich darüber freuen 😉

Mir jedenfalls gefällts !

Knöpfe an Tasche

Vielleicht mach ich ja noch mehr Knöpfe? – Mal schauen …

Wo rohe Kräfte…

…sinnvoll walten, da kann ein Knopf ’ne Tasche halten !

Töchterchen brauchte etwas größere Knöpfe für eine Tasche, die sie im (Fern-) Unterricht hergestellt hatte.

Bestellen?
Sicher möglich – aber warum nicht selber machen?

Hier ein paar selbst geschnitzte Knöpfe !
Etwa 3×2,5 cm, allerdings auch etwa 1,5 cm hoch.

Handgeschnitzte Knöpfe, unbekanntes Holz

Dazwischenpfeifen?

Oder eher: Zwischenstand einer Pfeife 😉

Die „Pfeife in Bearbeitung“ ist soweit es geht auf der Drechselbank fertig gestellt. Der kleinste Teil der Arbeit – aber immerhin.

Am Wichtigsten ist immer, daß die Bohrungen halbwegs vernünftig sitzen, speziell der Rauchkanal.

Für die folgenden Bilder habe ich einfach eine Taschenlampe in die Tabak-Kammer gesteckt und vom zukünftigen Mundstück aus photographiert. War ein wenig dunkel, deshalb leider nicht hundertprozentig scharf:

zukünftige Pfeife mit Beleuchtung
Gar nicht so schlecht für „freihändig“ !

Dafür, daß ich „freihändig“ bohren mußte, haben sich die beiden Bohrungen, glaube ich, ganz gut getroffen. Keine tiefer als bis zur Anderen, mit nahezu keinem Versatz.

Weiter geht’s mit Verputzen, Schnitzen, Ansatz für’s Mundstück – und natürlich auch das Mundstück als solches.
Ich halt‘ Euch auf dem Laufenden….

Wo gehobelt wird

…da fallen Späne!

So viel Späne …

Da habe ich heute von einem Kunden ein wunderschön verdrehtes Stück Apfel bekommen – Stammstück plus ein Stück Ast. Soll eine Sauna-Kelle werden.

Der Apfelbaum ist letzte Tage umgelegt, heute Vormittag die ganzen Äste zugeschnitten worden. Heut‘ Mittag nach’m Gassi-Gehen hab ich das Holzstück davon bekommen.

Noch schnell ’ne Tasse Tee getrunken zum Aufwärmen – die Werkstatt ist sogar noch kälter als es draußen eh schon ist, und dann sofort mit der Bearbeitung angefangen.

Mitten im Arbeiten dann…..

…ja genau, der Apfel war schneller im Reißen, wie ich im Arbeiten. Und ich war wirklich nicht langsam. Der Haufen Späne ist ja oben, im ersten Bild zu sehen.

Ok, die Laffe der Sauna-Kelle sollte im Stamm, der Ast der Griff sein. Da ist dann also auch noch ein Markbereich. Genau in der Verlängerung des Markes läuft der Riß.

Nachdem der Apfelbaum wohl schon ein wenig Probleme hattes – sieht nach beginnender Kern-Fäule aus – ist der Bereich um das Mark natürlich auch etwas schwächer.

Der Riß ist natürlich nicht das „Ende der Welt“ – er hat sogar den Vorteil, daß ich mir jetzt mit dem restlichen Schnitzen dieses Stückes Zeit lassen kann: Denn wenn ich es retten kann, dann nur mit „Schwalben“ – und dazu sollte das Holz etwas trockener sein.

Kleines Update noch am Rande: Mit meinen Werkzeugkisten komme ich auch langsam weiter, bin dabei das Untergestell der zweiten Kiste zu zinken und zusammen zu setzen. Nur ohne Photos 😉

Bis demnächst – Drückt mir die Daumen, daß es in meiner Werkstatt bald mal zumindest etwas wärmer wird…