Licht am Ende des Tunnels?

Oder ist es doch „nur“ der entgegenkommende D-Zug….

Der Händler hat sich bei mir – nach fast genau einem Monat – endlich wieder gemeldet: Die Ersatzteile für den 3D-Drucker seien auf dem Weg zu mir….

Ich hoffe nur, daß die angebrochene Rolle Filament derweil nicht zu viel Feuchtigkeit gezogen hat, denn die Luftfeuchtigkeit ist ja zur Zeit doch relativ hoch. Und einen Trockenschrank für Filament kann ich mir derzeit (noch) nicht leisten.

Ach ja – ich glaub‘ ich hab noch nicht erzählt, daß ich die Werkstatt noch zweimal – insgesamt also bisher achtmal – trocken legen mußte? Ich komm‘ mir dort vor wie im Feuchtbiotop bei gut 70% Luftfeuchtigkeit…
Aber immerhin, ich hab zumindest meine kleine römische Werkbank wieder im Einsatz – brauchte eine Möglichkeit zum Sense dengeln….

….was man nicht so alles lernt, wenn das, was man eigentlich machen wollte, nicht funktioniert 😛

Hoffentlich war das jetzt die letzte Überschwemmung – ich hab da noch drei Sachen, die ich gerne erledigen würde…
Mehr dazu hoffentlich beim nächsten Update!

Bis bald…

Wie entsteht eine Pfeife (3)

Oder besser

„Holz arbeitet – und Du?!

Hat ein wenig Probleme gegeben – daher hat’s auch wieder mal etwas länger gedauert:
Nachdem ich mich entschlossen hatte keine Mundstücke aus Acryl zu kaufen mußte ich selber welche aus Holz machen.

Klar, der Kontrast zwischen Holz „pur“ und Rinde mußte sein.
Also hab‘ ich mir einen dünnen Ast geschnappt, der schon seit Wochen zum Trocknen in meiner Werkstatt liegt, und einen passenden Rohling abgeschnitten.

Die Mundstückseite mit dem Schnitzmesser kräftig angefast – soll ja später noch weiter bearbeitet werden – und vorsichtig in die Drechselbank eingespannt. Dann den Zapfen abgemessen, mit einem Meißel sauber „angezeichnet“ und – sicherheitshalber einen Millimeter mehr Durchmesser als geplant – den Zapfen ausgearbeitet. Und natürlich auch längs den Rauchkanal eingebohrt

Warum den Millimeter größer?
Naja – selbst wenn ich davon ausgehen konnte, daß ein weniger-als-Daumen-dicker Ast in mehreren Wochen Frühsommer ordentlich getrocknet sein sollte (und dabei etwas schrumpft ! ) – man weiß ja nie. Wie anfangs schon gesagt, Holz arbeitet…..

Am nächsten Tag gleich als erstes in die Werkstatt….
…der Zapfen war zu klein !!!! NOCH mehr geschrumpft.
So’n Sch…eibenkleister.

Vorgestern dann – Wochenende ist für die Familie – den restlichen Ast in weitere Mundstück-gerechte „Happen“ aufgeteilt und den Rauchkanal eingebohrt. Allerdings hab‘ ich – sofern ich dran gedacht habe – den Zapfen deutlich dicker gelassen.

Heute morgen dann gleich nachgeschaut – 100% Luftfeuchtigkeit im Werkstatt-Keller, und mehrere Zentimeter Wasser !!!

Hat doch glatt das wirklich heftige Gewitter vergangene Nacht – laut einem unserer Kater haben sich die Gewitter-Riesen ziemlich in die Wolle gekriegt – das Wasser durch den Ablauf in den Keller gedrückt.

So viel zum Thema: Trockene Mundstück-Rohlinge :-/

Hab‘ die Rohlinge dann in mein Arbeitszimmer hoch geholt – da werden sie hoffentlich etwas schneller trocken.
Der Pfeifenkopf ist auch mit Hartwachs eingerieben – vielleicht kriegt der noch eine zweite „Abreibung“ und – sobald selbige trocken sind – auch ein Mundstück.

Heute morgen gleich das ganze Wasser mit Kehrblech und Eimer bestmöglich „entfernt“ – jetzt läuft erstmal für ein paar Tage der Entfeuchter.

Menno….