Oder so….

Gestern kam dann – mit einer weiteren Woche Verspätung – endlich das Paket vom Händler mit den „Ersatzteilen“.

Als Ersatz für ein defektes 32-Bit Board kam ein antikes 8-Bit Board, für den defekten X-Stepper-Motor ein etwas größerer, ebenfalls defekter Motor, und für das defekte Kabel, das im Original geschätzt 70-80 cm lang ist, kam ein 10 cm Stückchen. Immerhin mit Steckern.

Keinerlei Kommentar im Servicefall.

Und ab hier gibt’s ’ne Änderung (wer die vorherige Version gelesen hat):

Naja – grad – wieder ein Tag später – kam ein Anruf, das Paket war gar nicht für mich bestimmt, und der Steppermotor war sogar vor Versand getestet worden.

Paket geht dann jetzt zurück – das Richtige wird wohl nächste Tage kommen….

Was bedeutet „Jetzt“?

Ich hatte Euch ja Updates versprochen – die sind auch in Arbeit. Zuerst möchte ich Euch jedoch eine kleine, unschöne „Anekdote“ erzählen:

Vergangene Woche Donnerstag – so wie ich es in meinem letzten Update angedeutet hatte – bekam ich eine eMail vom Händler mit den Worten „Danke für die schnelle Antwort.  Dann schicke ich Ihnen die Teile jetzt zu.“
Gemeint waren ein Ersatz-Board, ein Steppermotor und ein dazugehöriges Kabel.

Gestern Mittag dann, Mittwoch, und damit fast eine ganze Woche später kam – Nein, kein Päckchen, sondern eine weitere eMail:
„Board und Stepper Motor habe ich gerade vorrätig. Leider das X Achsen Kabel nicht. Dieses ist mit dem Extruder Kabel verbunden und nur als solches erhältlich (und gerade in Europa ausverkauft) Ich kann Ihnen die vorrätigen Teile jetzt zuschicken und das Kabel nachschicken. Wenn das für Sie ok ist, bestätigen Sie mir das bitte.“

Waren dann vergangene Woche die Ersatzteile eben doch nicht da?
Jedenfalls eine sehr … ungewöhnliche Definition von „Jetzt“.
Eine, mit der ich definitiv nicht konform gehe.

Nachdem ich mir in der Zwischenzeit ein „After-Market-Board“ selber bestellt hatte, sowie auch einen etwas kräftigeren Steppermotor und lange Ersatz-Stepper-Motor-Kabel habe ich das Ganze gestern Nachmittag alles eingebaut, und gleich auch noch den 3D-Drucker mit einer zweiten Z-Achse versehen, sowie einem „Höhenmesser“.

Die zwangsweise selbstgebaute Firmware scheint zu funktionieren.

Ich bin zufrieden – wenigstens ein kleiner Fortschritt !

Nur Drucken geht immer noch nicht:
Die miserable Oberfläche des Probedruckes spricht Bände – von in der Düse verdampften Wassereinlagerungen im Filament. Was dann auch halt kurz darauf zum Verstopfen der Düse geführt hat.

Also jetzt erstmal neues, trockenes Filament besorgen, auf Dauer dann auch einen kleinen Trockenschrank dafür, sowie Vakuum-Dosen mit Silica-Gel zur trockenen Lagerung.

Wenn die Ersatzteile dann vielleicht doch noch irgendwann kommen sollten – ich habe die Hoffnung noch nicht ganz aufgegeben – habe ich vor, den Drucker durchaus mit dem Ersatzboard des Herstellers zu betreiben – aber auf Dauer vermutlich das „Betriebssystem“ zu ändern.

Und jetzt?

Mal (wieder) abwarten…. :-/

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Licht am Ende des Tunnels?

Oder ist es doch „nur“ der entgegenkommende D-Zug….

Der Händler hat sich bei mir – nach fast genau einem Monat – endlich wieder gemeldet: Die Ersatzteile für den 3D-Drucker seien auf dem Weg zu mir….

Ich hoffe nur, daß die angebrochene Rolle Filament derweil nicht zu viel Feuchtigkeit gezogen hat, denn die Luftfeuchtigkeit ist ja zur Zeit doch relativ hoch. Und einen Trockenschrank für Filament kann ich mir derzeit (noch) nicht leisten.

Ach ja – ich glaub‘ ich hab noch nicht erzählt, daß ich die Werkstatt noch zweimal – insgesamt also bisher achtmal – trocken legen mußte? Ich komm‘ mir dort vor wie im Feuchtbiotop bei gut 70% Luftfeuchtigkeit…
Aber immerhin, ich hab zumindest meine kleine römische Werkbank wieder im Einsatz – brauchte eine Möglichkeit zum Sense dengeln….

….was man nicht so alles lernt, wenn das, was man eigentlich machen wollte, nicht funktioniert 😛

Hoffentlich war das jetzt die letzte Überschwemmung – ich hab da noch drei Sachen, die ich gerne erledigen würde…
Mehr dazu hoffentlich beim nächsten Update!

Bis bald…

Das zieht sich noch…

…mit dem Servicefall.

Der Händler in Deutschland gibt sich sehr viel Mühe – eigentlich sogar mehr als ich erhofft hatte – aber der Hersteller hat die Ruhe weg….

Mancher mag es schon erahnt haben: PETG aus recycelten Plastikflaschen (PET) wird – sobald er wieder funktioniert – bei mir in einem kleinen 3D-Drucker verarbeitet. Ist halt doof, daß schon beim ersten Ausprobieren der Schrittmotor der X-Achse die Mitarbeit verweigert hat. Aber auch das Problem wird sich hoffentlich bald lösen.

Als erstes Projekt hatte ich vor, einen kleinen Rahmen für ein – noch kleineres – Amulett aus Stein meiner Frau zu machen, damit das kleine Teil auch eine Öse zum Aufhängen bekommt.

Weitere Ideen sind in Arbeit. Dauert ein wenig, denn CAD ist erstmal Neuland für mich. Wobei ich mit dem script-basierten OpenSCAD schon ganz gut zurecht komme: Gehirn-verbiege-Spiele visuell dargestellt 😉
Oder, wenn man es sich vorstellen kann, dann kann es auch eine CAD Zeichnung dazu geben. So nach dem X-ten Versuch 😛

Freut‘ Euch auf „mehr“ !
(Sobald halt der Drucker wieder läuft, und ich die Werkstatt zum bisher sechsten Mal wieder trocken gelegt habe)

Eigentlich…

…wollte ich Euch ja schon seit ein paar Tagen etwas Besonderes zeigen. Denn ich habe ein neues Werkzeug, das mir gerade bei kleineren Sachen gut helfen könnte.

Könnte – genau !

Derzeit bin ich auf Fehlersuche, und werde Anfang der Woche einen Fall mit der Firma aufmachen – schaut so aus als ob etwas kaputt wäre.

Was es genau ist, möchte ich Euch eigentlich erst dann zeigen, wenn es auch funktioniert.

Nur so viel: es verarbeitet – indirekt – recycelte Plastikflaschen!

Fröhliche Ostern !

Alle den 1. April gut überstanden?

Leider kann ich zur Zeit nicht alles zeigen, was ich so kreiere – aber ihr könnt gewiß sein, daß die Projekte voran gehen.

Unter Anderem sind da natürlich weiterhin meine Werkzeug-Kisten – damit die anderen Projekte dann etwas einfacher werden. Und Pfeifchen sind auch wieder in Vorbereitung ! „Blumen“ auch !
Die Pläne für meine große Werkbank entwickeln sich, ein kleines Tempelchen als Auftragsarbeit macht mir noch etwas Kopfzerbrechen.
Aber auch das eine oder andere selbstgebaute Werkzeug, bzw. Zubehör dazu steht an. Darunter auch ein „Router-Ski“ für eines meiner kleinen Motörchen – weiß noch nicht ob für Dremel oder Proxxon, gegebenenfalls auch für beide. Wer noch nicht weiß was das ist – ihr dürft gespannt sein 😀

Wie Ihr Euch vorstellen könnt, ist das eine ganze Menge Chaos in einer kleinen Werkstatt.

So oder so, ich wünsche Euch erstmal ein schönes, ruhiges Oster-Wochenende !

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So ’ne Pfeife

Ja, es gibt sie noch – die Pfeifenraucher.

Mir ist zu Ohren gekommen, daß Bilder der von mir gemachten Tabak-Pfeifen vermißt werden. Ok, die Bilder sind leider, zusammen mit meiner „alten“ Webseite, bei deren Absturz verloren gegangen. Und da ich aktuell keine fertigen Pfeifen mehr vorrätig habe, kann ich auch keine neuen Bilder machen.

ABER….

Ich kann ein wenig von meiner Art, Pfeifen zu machen, berichten:

Auf Grund der leider immer noch ziemlich zerstörerischen Art, mit der Bruyere – so heißt das Holz aus dem heutzutage gerne Pfeifen zum Rauchen von Tabak hergestellt werden – gewonnen wird, habe ich mich von Anfang an dazu entschlossen, nur heimische Obst- und Harthölzer dafür zu verwenden. Bisher sind das Nuß, Kirsche und Buche. Auch wenn diese, auf Grund des fehlenden Silikat-Gehaltes im Holz, gegebenenfalls nicht ganz so lange halten, besonders bei „heißem“ Rauchen – diese Hölzer haben sich über Jahrhunderte für Pfeifen bewährt.

Als Pfeifenkopf-Formen habe ich schon einige gemacht. Die klassischen Formen auch, jedoch gefallen mir die sogenannten „Freehand“-Pfeifen wesentlich besser. Teilweise nach alten Vorbildern, aber auch alten Überlieferungen „vom Land“.

Von genau so einer Pfeife möchte ich eine kleine Anekdote der letzten Zeit erzählen:
Der Pfeifenkopf aus Nußbaumholz in der Form eines Faßes. Höhe gut 9 cm, Durchmesser knapp 6 cm. Das ist schon mal gar nicht so klein….. Der Tabakraum war knapp über 30mm gebohrt, etwa 5 cm tief – halt ein Feierabend-Pfeifchen, daß nicht schon nach 5 Minuten wieder ausgeraucht ist 😉 Stiel und Mundstück aus Hasel, einteilig, zum seitlich einstecken.
Ein Kunde – Gelegenheits-Raucher – klagte darüber, daß sein kleines Wurzelpfeifchen ständig ausgeht – also hab‘ ich ihm kurzerhand dieses „Nuß-Pfeifchen“ geschenkt, unter der Vorgabe regelmäßig zu berichten….
Erster erfreuter Kommentar schon am nächsten Tag:
„Wow, die zieht aber….“

Ich weiß nicht wer sich mehr darüber gefreut hat…..

Wenn jemand Interesse an einer Pfeife haben sollte – einfach mich mal ansprechen oder eine eMail schreiben. Wir werden schon auf einen gemeinsamen Nenner kommen 😉

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Alles neu …

… macht manchmal eine gecrashte Webseite :-/

Ich muß beim Updaten wohl irgendwas verkehrt gemacht haben, jedenfalls war danach jedweder Inhalt im …. Eimer.

Daher, falls ihr irgendwelche Seiten gebookmarked hatted, sorry, die gibt es nicht mehr.

Ich werde aber versuchen, Euch – trotz der momentanen C-Lage (und damit verbundenen Einschränkungen) so schnell wie möglich neue Inhalte zu kreieren. Also keine alten Sachen – alles Neu !!!

Martin

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