ist das Hauptkriterium für den Pressure-Advance-Test.

Bei möglichst viel Durchfluß an Material durch die Druck-Düse wird über einen Wertebereich getestet, wie stark der Durchfluß vor (langsamer gedruckten) Ecken reduziert werden sollte, damit es zum Einen keine Blobs mehr an den Ecken gibt, zum Anderen aber auch noch keine Verrundungen oder gar Fehlstellen. Das Ganze nach Augenmaß – denn man sucht sich die Stelle, die am Besten aussieht, und berechnet den dazugehörigen Wert.

Gestern Abend habe ich den Test-Druck zur Vorausberechnung des Druckes in der Druckdüse laufen lassen. Zweimal sogar, denn ich war mir nicht sicher, ob da alles mit rechten Dingen zugeht.

Pressure-Advance-Tower

Die beiden 50mm hohen Türmchen sind mit einer Schichtdicke entsprechend 3/4 des Düsendurchmessers mit möglichst hoher Geschwindigkeit gedruckt worden – bei mir 0,3mm dick bei 100 mm pro Sekunde. Bei der Menge von – laut Anzeige – bis zu 15 Kubikmillimeter pro Sekunde und der immensen Schichtdicke und Geschwindigkeit kann es schon mal vorkommen, daß Schichten nicht optimal aufeinander haften.

Laut meinem „schief-winkligen“ Augenmaß ist der Übergang von „Blob“ zu Verrundung knapp oberhalb der halben Höhe am Besten.

Den daraus errechneten Wert muß ich dann jetzt noch in die Konfiguration des Druckers übertragen.

Vielleicht kann ich heute sogar noch einen ersten „echten“ Druckauftrag losschicken….

Von Martin