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Endlich ein Firmenschild aus Holz, für Marktstand und so….

Endlich habe ich nicht nur ein passendes Stück Holz, sondern auch die nötige Zeit gefunden – und mich getraut – mir ein Firmenschild aus Holz zu erstellen.

Holz ist Esche mit Naturrand, gut 20 x 30 cm, mit sägerauhen Seiten. Dreimal mit Halböl (je zur Hälfte Balsam-Terpentin und gekochtes Leinöl) geölt.

 

Firmenschild Holzkunst Wiesner für Marktstand

 

Als „Grundierung“ habe ich das geschliffene Holz mit Malerkrepp beklebt, und erst darauf mit Klebestift die ausgedruckte Textvorlage befestigt. Diese dann mit Dremel und Kugelfräser mit Hilfe des Dremel-Mehrzweck-Fräsvorsatzes durch das Papier und Malerkrepp hindurch das erste Mal gefräst. Dank des Malerkrepps ließ sich jetzt die aufgeklebte Vorlage recht einfach wieder entfernen – so daß ich dann im zweiten Fräs-Durchgang die vorgesehene Frästiefe erreichen konnte.

Zwischendrin immer wieder mit einem steifen Pinsel immer wieder ganz gründlich alle Späne und Staub vom Fräsen entfernen, damit man sieht, wo man noch nacharbeiten sollte. Druckluft alleine hat bei mir nicht gereicht!

Der Zeitaufwand ist überschaubar – etwa drei Stunden waren es insgesamt. Vermutlich wird man mit mehr Übung auch etwas flotter arbeiten können.

Wie schon erwähnt wurde das Holz danach dreimal mit Halböl eingelassen. Ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob die Lesbarkeit der Schrift auf Grund des nicht ganz so hohen Kontrastes aus allen Richtungen soooo gut ist – der nächste Einsatz wird es zeigen. Bei Bedarf würde ich den Kontrast der Schrift mit verdünnter Acrylfarbe im ausgefrästen Bereich verstärken. Verdünnt deshalb, damit die Struktur vom Fräsen weiterhin sichtbar ist, aber trotzdem „Farbe ins Spiel kommt“.